Dorit Visbeck-Liebers

Dorit Visbeck-Liebers, Geburtsname Liebers, (* 22. Juni 1969 in Potsdam) ist eine deutsche Biologin mit den Schwerpunkten Ökologie der Seevögel, molekulare Phylogeographie und Populationsgenetik. Sie hat die stammesgeschichtlichen Verwandtschaftsbeziehungen innerhalb der Verwandtschaftsgruppe der Silbermöwen untersucht und sich der Frage angenommen, welche Bedeutung molekulargenetische Daten für die Stammbäume (Phylogenie) von Tiergruppen und für deren systematische Einordnung (Taxonomie) spielen. Seit 2004 wirkt Visbeck-Liebers als Kuratorin für Vögel und als Ausstellungskoordinatorin am Deutschen Meeresmuseum in Stralsund.

Auf der Jahresversammlung der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (DO-G) wurde sie 2024 zur neuen Präsidentin der DO-G gewählt. Sie bekleidet dieses Amt ab dem 1. Januar 2025.

  1. Dorit Liebers, Peter de Knijff, Andreas J. Helbig: The herring gull complex is not a ring species. In: Proceedings of the Royal Society. Band 271. The Royal Society, London 2004, S. 893901, doi:10.1098/rspb.2004.2679.
  2. Dorit Liebers-Helbig: Die "molekulare Revolution" und ihre Folgen für die ornithologisch-taxonomische Forschung. In: Der Ornithologische Beobachter. Band 110, 2013, S. 257269.
  3. Dorit Liebers-Helbig. Deutsches Meeresmuseum, abgerufen am 8. Oktober 2024.
  4. Dorit Liebers-Helbig: Ornithologie am Deutschen Meeresmuseum. Beiträge zur Avifauna Mecklenburg-Vorpommern. Band 1.2, 2020, S. 180193.