Dreiburgenland

Das Dreiburgenland ist eine waldreiche, hügelige Region im südlichen Bayerischen Wald, das seinen Namen von den Burgen Fürstenstein, Englburg und Saldenburg erhalten hat. Die Bezeichnung wurde um 1924 von dem Tittlinger Lehrer Karl Mayrhofer geprägt.

Begrenzt wird das Gebiet durch die Ilz im Osten und die Große Ohe, die im Unterlauf Gaißa heißt, im Westen und Süden. Im Norden stößt das Dreiburgenland an die Ausläufer des Höhenzugs des Vorderen Bayerischen Waldes, der zum Teil als Sonnenwald bezeichnet wird. Angrenzende Regionen sind im Osten das Passauer Abteiland und im Westen der Lallinger Winkel. Das Dreiburgenland liegt sowohl im Landkreis Passau als auch im Landkreis Freyung-Grafenau und umfasst neben den Gemeinden Fürstenstein, Tittling und Saldenburg auch die Gemeinden Thurmansbang, Neukirchen vorm Wald und Witzmannsberg und wohl auch die Gemeinden Eging am See und Aicha vorm Wald. In engem Bezug zum Dreiburgenland steht auch die Gemeinde Zenting.

Das Gebiet ist beliebt bei Wanderern, Langläufern und Erholung suchenden Feriengästen. Am bekanntesten sind der Dreiburgensee mit dem Museumsdorf Bayerischer Wald, der interessante Felsen des Wackelsteins von Loh, der Eginger See, die Eginger Sonnen-Therme und die Westernstadt Pullman-City.

  1. Karl Mayerhofer: Aus dem Dreiburgenland. In: Monatshefte des Bayerischen Waldvereins. 1924, S. 101107.
  2. Manfred Himpsl / Willi Raster: Das schöne Dreiburgenland. Saldenburg 2010, S. 1416.
  3. Karl Wild: Das Dreiburgenland. In: Passauer Jahrbuch. Band 6, 1963, S. 188209.
  4. Anton Schuberl: Zugehörigkeiten Egings. In: Eginger Jahrbuch. 2013, S. 2733.
  5. Manfred Himpsl / Willi Raster: Das schöne Dreiburgenland. Saldenburg 2010, S. 12, 541.
  6. Anton Schuberl, 100 Jahre Dreiburgenland, Passauer Neue Presse vom 21. Juni 2024