Drive-by-Shooting

Der englische Begriff Drive-by-Shooting (umgangssprachlich auch nur Drive-by) stammt aus den USA und bezeichnet einen Anschlag auf eine oder mehrere Personen mit Feuerwaffen aus einem am Tatort vorbeifahrenden Fahrzeug. Es gibt keinen äquivalenten Begriff in der deutschen Sprache, obwohl auch schon hierzulande solche Taten vorkamen, z. B. der Mord an Siegfried Buback 1977.

Das Los Angeles Police Department definiert Drive-by-Shooting als „a gang-related or gang-motivated incident in which the suspect (or suspects) discharges a firearm from a vehicle and causes a homicide, attempted murder, or felonious assault or shoots into an inhabited dwelling“ (deutsch: „einen bandenbezogenen Vorfall, bei dem der Verdächtige (oder die Verdächtigen) eine Schusswaffe von einem Fahrzeug aus abfeuern und eine Tötung, versuchten Mord oder verbrecherischen Angriff verursachen oder in bewohnte Behausungen schießen“).

  1. Hutson, H. Range; Anglin, Deirdre; Pratts, Michael J. Jr, (3. Februar 1994), "Adolescents and Children Injured or Killed in Drive-By Shootings in Los Angeles", New England Journal of Medicine, 330 (5): 324–327. DOI:10.1056/NEJM199402033300506. PMID 8277953