Djuvec
Djuvec oder Duvec oder Dschuwetsch (bulgarisch гювеч gjuwetsch, mazedonisch ѓувеч, serbokroatisch ђувеч đuveč, griechisch γιουβέτσι giouvetsi, albanisch gjyveçi, rumänisch givech in Moldau) ist ein traditionelles südosteuropäisches Schmorgericht aus Gemüse und Fleisch, teilweise auch Reis oder Reisnudeln (Orzo, griechisch Kritharaki). Es gilt in mehreren Staaten dieser Region als Nationalgericht. Eigentlich bedeutet der Name ‚Pfannengericht‘ zu serbisch đuveče, mazedonisch đuveč ‚Bratpfanne‘. Im Türkischen bezeichnet es den zum Schmoren verwendeten Tontopf Güveç, woher er in die anderen Sprachen übernommen wurde. Das Tongefäß ist meist ohne Deckel, rund oder oval, ziemlich flach mit einer großen Oberfläche, die eine maximale Verdunstung ermöglicht; wenn die Innen- und Außenseite glasiert ist, eignet es sich nur für den Backofen.
- ↑ Heinz Dieter Pohl: Die österreichische Küchensprache. Ein Lexikon der typisch österreichischen kulinarischen Besonderheiten. mit sprachwissenschaftlichen Erläuterungen. Praesens-Verlag, 2007, ISBN 978-3-7069-0452-0, S. 55.
- ↑ Alan Davidson: The Oxford Companion to Food. OUP Oxford, 2014, ISBN 978-0-19-104072-6 (englisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 31. Januar 2022]).