Dynamotheorie

Die Dynamotheorie beschreibt die Erzeugung und das Verhalten von Magnetfeldern in elektrisch leitfähiger Materie (Plasma). Sie ist Teil der Magnetohydrodynamik (MHD).

Der „Dynamoeffekt“, also die Erzeugung von Magnetfeldern, hat seine Ursache in der elektromagnetischen Induktion aufgrund der Wechselwirkung zwischen Konvektion in elektrisch leitender Materie und ihrer Rotation.

Die Magnetfelder der Erde, der Sonne und weiterer astronomischer Objekte lassen sich durch die Dynamotheorie erklären. Zur besseren Unterscheidung von technischen Dynamos (elektrische Generatoren) nennt man solche Dynamos dann auch Plasmadynamos, magnetohydrodynamische oder MHD-Dynamos.

  1. How does the Earth's core generate a magnetic field? In: USGS. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Januar 2015; abgerufen am 16. Februar 2023.
  2. Ulrich Stroth: Plasmaphysik: Phänomene, Grundlagen und Anwendungen. 2. Auflage. Springer Spektrum, Berlin 2018, ISBN 978-3-662-55235-3, S. 67.