Dyspareunie
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| N94.1 | Dyspareunie |
| F52.6 | Nichtorganische Dyspareunie |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| GA12 | Weibliche Dyspareunie |
| GB06.Y | Sonstige näher bezeichnete Störungen des Penis |
| HA2Z | Sexuelle Schmerzstörungen, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Eine Dyspareunie (von griech. dys- „Miss-“ bzw. „schlimm-“ und „Begattung“ von pareunos „Bettgenosse“), auch Algopareunie (von griech. algos „Schmerz“ und pareunos, sinngemäß „Paarungsschmerz“), ist eine sexuelle Funktionsstörung. Meist äußert sie sich durch brennende oder krampfartige Schmerzen im Genitalbereich beim Geschlechtsverkehr, fast immer bleibt bei ihrem Auftreten der Orgasmus aus. Schmerzen beim Koitus können sowohl bei Frauen als auch bei Männern auftreten, der Ausdruck als solcher wird jedoch hauptsächlich im Zusammenhang mit weiblichem vaginalen Sexualschmerz verwendet.
Bei Frauen wird zwischen äußerer und innerer Dyspareunie unterschieden. Wenn schon beim Eindringen des Penis Schmerzen im Bereich des Scheideneingangs oder des vorderen Scheidendrittels entstehen, spricht man von äußerer Dyspareunie. Entstehen die Schmerzen tiefer im kleinen Becken während oder nach dem Intimverkehr, liegt eine innere Dyspareunie vor.
- ↑ Pschyrembel-online: Dyspareunie. Auf: pschyrembel.de; zuletzt abgerufen am 29. Oktober 2022.
- ↑ Annette Hasenburg, Roxana Schwab, Juliane Farthmann (Hrsg.): Sexualität nach gynäko-onkologischen Erkrankungen. de Gruyer, Berlin / Boston 2020, ISBN 978-3-11-053938-7.