Dysphorie

Als Dysphorie (von altgriechisch δύσφορος (dýsphoros) ‚schmerzlich‘; von δυσ- (dys-) ‚schlecht, schwer‘ und φέρω (phérō) ‚ertragen‘) wird eine Störung des emotionalen Erlebens (Affektivität) bezeichnet, die durch eine ängstlich-bedrückte, traurig-gereizte Stimmungslage charakterisiert ist. Die Betroffenen erleben sich dabei als unzufrieden, schlecht gelaunt, misslaunig oder missgestimmt, mürrisch, verdrossen oder verärgert bzw. werden so wahrgenommen.

Es handelt sich meist um eine Alltagsverstimmung ohne Krankheitswert; gelegentlich kann Dysphorie jedoch als Symptom im Rahmen von Krankheiten oder als Folge davon auftreten. Die Dysphorie bildet das sprachliche Gegenstück (Antonym) zur Euphorie.

  1. Dictionary.com | Meanings & Definitions of English Words. Abgerufen am 8. Juli 2025 (englisch).
  2. Dysphorie im Dorsch Lexikon der Psychologie. 2016 (hogrefe.com [abgerufen am 8. Juli 2025]).
  3. Duden | Dysphorie | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. Abgerufen am 25. Mai 2024.
  4. Pschyrembel klinisches Wörterbuch. 267. Auflage. Verlag De Gruyter, 2017, ISBN 978-3-11-049497-6; (pschyrembel.de)