Eberswalder Goldschatz
Der Schatz von Eberswalde ist ein Goldschatz von 2,59 kg Gewicht. Er wurde 1913 in der Messingwerksiedlung, heute ein Ortsteil im Westen von Eberswalde, in Brandenburg, entdeckt. Er gilt als bedeutendster mitteleuropäischer Bronzezeitfund und ist der größte vorgeschichtliche Goldfund in Deutschland. Er ist ein Teil der Beutekunst in Russland.
Der Schatz stellt möglicherweise das Lager eines Kaufmanns dar. Neue Forschungen gehen davon aus, dass sich die Pretiosen einst im Besitz einer hochgestellten Persönlichkeit befanden. Der Schatz wird auf das 10. oder 9. Jahrhundert v. Chr. datiert und fällt in die Periode der mitteleuropäischen Spätbronzezeit.