Edmund von Hatzfeldt
Edmund Gottfried Cornelius Hubert Graf von Hatzfeldt-Wildenburg-Weisweiler, auch Hatzfeld-Kinsweiler (* 28. Dezember 1798 auf Burg Kinzweiler; † 14. Januar 1874 in Düsseldorf), war preußischer Standesherr der Herrschaft Wildenburg-Schönstein und Ehemann der Sozialistin Sophie von Hatzfeldt. Ein langwieriger Scheidungsprozess, der von 1846 bis 1854 über verschiedene Instanzen ging, erzeugte als Skandal großes öffentliches Aufsehen und machte das streitende Ehepaar über die Grenzen Preußens hinaus bekannt.
Als Rechtsnachfolger seines Schwiegervaters, des Fürsten Franz Ludwig von Hatzfeldt, vertrat Edmund von Hatzfeldt das Grafen- und Fürstenhaus Hatzfeldt mit Virilstimme im Provinziallandtag der Rheinprovinz.
- ↑ Gösta von Uexküll: Ferdinand Lassalle in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Hamburg 1974, S. 77
- ↑ Helmut Hirsch: Sophie von Hatzfeldt in Selbstzeugnissen, Zeit- und Bilddokumenten. Schwann, Düsseldorf 1981, ISBN 978-3-5903-4101-2, S. 19