Egge (Wiehengebirge)
| Egge | |
|---|---|
| Höhenschichtung der Egge (Norden) mit dem Wiehengebirge (Süden) | |
| Höchster Gipfel | namenlose Erhebung südöstlich Schwarzer Brink (220,2 m ü. NHN) |
| Lage | Landkreis Osnabrück, Niedersachsen; Kreis Minden-Lübbecke, Nordrhein-Westfalen, Deutschland |
| Teil des | Wiehengebirge |
| Einteilung nach | Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands |
| Koordinaten | 52° 17′ 2″ N, 8° 27′ 19″ O |
| Typ | Bruchschollengebirge |
| Gestein | Sandstein, Tonstein etc. |
| Alter des Gesteins | Dogger, Malm |
| Fläche | 22 km² |
| Besonderheiten | Burgruine Limberg, Wiehenturm (Aussichtsturm), Schwedenschanze, Steinbruch Linkenberg (Naturdenkmal) |
Die Egge, ist ein bis 220,2 m ü. NHN hoher und etwa 7 km langer Nebenrücken des Wiehengebirges und Namensgeber für das Eggetal im Landkreis Osnabrück (Niedersachsen) und Kreis Minden-Lübbecke (Nordrhein-Westfalen); rund zwei Drittel der Egge gehören zu Westfalen.
- ↑ Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands bzw. der begleitenden Geographischen Landesaufnahme werden die dem Hauptkamm des Wiehengebirges vorgelagerten Erhebungen auch als „Oldendorfer Berge“ bezeichnet.
- ↑ Im Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands und der begleitenden Geographischen Landesaufnahme werden die Erhebungen konkret als Einheit „532.1 Oldendorfer Berge“ der übergeordneten Haupteinheit „532 Östliches Wiehengebirge“ zugerechnet. Übergeordnet ist die Haupteinheitengruppe „53 Unteres Weserbergland“ (zur enger gefassten kulturräumlichen Region siehe Weserbergland). In der Systematik gemäß Bundesamt für Naturschutz zählt das „Untere Weserbergland“ wiederum zur Großregion „D36 Unteres Weserbergland und Oberes Weser-Leinebergland“ (landläufig auch genannt „Weser- und Weser-Leine-Bergland“ oder „Niedersächsisches Bergland“).
- ↑ Gemäß der geologischen Übersichtskarte des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen finden sich in den Schichten des oberen Juras (~ Malm) Kalkstein, Tonstein, Mergelstein, Sandstein, Gips und örtlich Eisenerz; in den Schichten des mittleren Juras (~ Dogger) Tonstein, Schluffstein und Sandstein.
- ↑ Geodatenviewer Niedersachsen (Hinweise)
- 1 2 Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
- ↑ GEOviewer, GEOportal.NRW, Geschäftsstelle IMA GDI.NRW, Bezirksregierung Köln (Hinweise)
- 1 2 Sofie Meisel-Jahn: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 85 Minden (= Institut für Landeskunde, Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung [Hrsg.]: Geographische Landesaufnahme 1:200 000 – Naturräumliche Gliederung Deutschlands). Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen 1959, DNB 456722270 (50 S., insbes. Blatt 85, Karte 1:200 000 [abgerufen am 2. Februar 2022] → Übersicht über alle Blätter. Nummernschlüssel: 532 Östliches Wiehengebirge mit Untereinheiten 532.0 Bad Essener Höhen, 532.1 Oldendorfer Berge, 532.2 Lübbecker Eggen, 532.3 Bergkirchener Eggen).
- 1 2 Haupteinheitengruppen 39–57 (Östliche Mittelgebirge nebst Vorland, Niederrhein und Nordwestfalen). In: Emil Meynen, Josef Schmithüsen (Hrsg.): Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. 6. Lieferung. Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bad Godesberg 1959, DNB 451803167, S. 609–882.
- ↑ Axel Ssymank: Neue Anforderungen im europäischen Naturschutz. Das Schutzgebietssystem NATURA 2000 und die „FFH-Richtlinie“ der EU. In: Bundesamt für Naturschutz (Hrsg.): Natur und Landschaft. Band 69, Nr. 9, 1994, ISSN 0028-0615, S. 395–406.
- ↑ Vgl. auch Biogeografische Regionen und naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 3. Februar 2022 (mit Karte und Erläuterungen zur Karte).
- ↑ Klaus Temlitz: Westfalen im Untergrund: Tektonische Baueinheiten. In: Westfalen Regional. Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Geographische Kommission für Westfalen, abgerufen am 1. Februar 2022 (auch als PDF verfügbar).
- 1 2 Geologische Übersichtskarte 1:500 000. In: NIBIS Kartenserver. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, abgerufen im Januar 2022.
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