Ehernes Gesetz der Oligarchie
Das Eherne Gesetz der Oligarchie (ehern: „bronzen“, „eisern“, im Sinne von hart, ewig während; Oligarchie: griechisch für „Herrschaft Weniger“, im Sinne der verfehlten Form) ist eine zentrale Theorie des deutsch-italienischen Soziologen Robert Michels, die er in seinen Schriften von 1907 und 1911 zur Entwicklung demokratischer Strukturen formulierte. Demnach neigen politische Parteien und große soziale Organisationen unausweichlich zur Herausbildung bürokratischer Organisationen, deren Führungseliten sich zu stabilen oligarchischen Machtgruppen entwickeln.
- ↑ Das Herkunftswörterbuch. In: Duden. 6. Auflage. Band 7. Bibliographisches Institut, Berlin 2020, ISBN 978-3-411-04076-6 (960 S., Eintrag „ehern“).