Eiderstedt

Eiderstedt (niederdeutsch Eidersteed, nordfriesisch Ääderstää, dänisch Ejdersted) ist eine Halbinsel an der Nordseeküste im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Sie ist etwa 30 Kilometer lang und 15 Kilometer breit und entstand etwa ab 1200 durch Landgewinnung mit Eindeichungen (Koog) und Zusammendeichungen aus zwei Inseln und einer Halbinsel Utholm (um Tating), Westerheversand und Everschop-Eiderstedt (um Tönning und Garding). Im Jahr 2010 lebten in den 24 Städten und Gemeinden der Halbinsel 22.356 Menschen.

  1. Hans Joachim Kühn: Die Anfänge des Deichbaus in Schleswig-Holstein. Boyens, Heide 1992, ISBN 3-8042-0561-5, S. 43–44.
  2. Landesvermessungsamt Schleswig-Holstein (Hrsg.): Topographischer Atlas Schleswig-Holstein und Hamburg. Wachholtz, Neumünster 1979, ISBN 3-529-05101-2, S. 172 Linke Spalte und Karte.
  3. Leibniz-Institut für Länderkunde Leipzig und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Hrsg.): Eiderstedt, eine landeskundliche Bestandaufnahme. Böhlau Verlag, Köln / Weinmar / Berlin 2013, ISBN 978-3-412-09906-0, S. 334–335.