Eidgenössische Schätzungskommission

Eidgenössische Schätzungskommission (abgekürzt ESchK) ist ein erstinstanzliches eidgenössisches Fachgericht in Enteignungssachen gemäss Bundesgesetz vom 20. Juni 1930 über die Enteignung (EntG). Der Bundesrat hat durch Verordnung das Gebiet der Schweiz in 13 Schätzungskreise eingeteilt. Für jeden Kreis wurde eine Schätzungskommission bestellt, die jeweils aus einer Präsidentin oder einem Präsidenten und zwei Stellvertreterinnen oder Stellvertretern besteht.

Eidgenössische Schätzungskommission (ESchK)
Französische Bezeichnung Surveillance des commissions fédérales d'estimation
Italienische Bezeichnung Sorveglianza sulle commissioni federali di stima
Hauptsitz St. Gallen
Aufsicht Bundesverwaltungsgericht_(Schweiz) Aufsichtsdelegation ESchK
Webpräsenz https://www.bvger.ch
  1. Bundesgesetz über die Enteignung (EntG) vom 20. Juni 1930 (Stand am 1. Januar 2021). Abgerufen am 11. Oktober 2022.
  2. BGE 144 II 167
  3. Peter Hänni: Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht. Hrsg.: Stämpflis juristische Lehrbücher. 7. Auflage. Bern 2022, ISBN 978-3-7272-2255-9, S. 651.
  4. Verordnung über die eidgenössischen Schätzungskreise vom 17. Mai 1972 (Stand am 1. Januar 2021). Abgerufen am 11. Oktober 2022.
  5. vgl. Abschnitt VI des EntG: Organisation der Schätzungskommissionen.