Eishockey-Weltmeisterschaft 1955
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Die 22. Eishockey-Weltmeisterschaft und 33. Eishockey-Europameisterschaft fand vom 25. Februar bis 6. März 1955 in der Bundesrepublik Deutschland statt. Es war eines der ersten sportlichen Großereignisse, die in Nachkriegsdeutschland ausgetragen wurden und fand dementsprechend großen Zuschauerzuspruch. Spielorte waren Köln, Düsseldorf, Krefeld und Dortmund. Insgesamt nahmen 14 Mannschaften an dieser WM teil, was einen neuen Teilnehmerrekord für die Nachkriegszeit darstellte. Dies führte dazu, dass fünf leistungsschwächere Teams ein B-Turnier (Junioren-Turnier genannt) austrugen, an dem als sechstes Team außer Konkurrenz eine deutsche B-Mannschaft teilnahm.
Sportlich wurde das Turnier von der Rivalität zwischen Rekordweltmeister Kanada, der durch die Mannschaft der Penticton Vees vertreten wurde, und dem vorjährigen Weltmeister UdSSR geprägt. Die Kanadier nahmen Revanche für die überraschende 2:7-Niederlage des Vorjahres und gewannen ihren 16. Titel. Für den entthronten sowjetischen Titelverteidiger blieb zumindest der zweite Europameistertitel.