Elisabeth Fehrenbach

Elisabeth Fehrenbach (* 24. Dezember 1937 in Düsseldorf; † 8. Juli 2025 in Köln) war eine deutsche Historikerin.

Elisabeth Fehrenbach studierte Geschichte und Germanistik an den Universitäten Köln und Freiburg. Sie wurde 1967 bei Theodor Schieder in Köln promoviert. Die Habilitation erfolgte 1973 an der Universität Gießen mit einer Arbeit über die Einführung des Code Napoléon in den Rheinbundstaaten. Fehrenbach wirkte von 1973 bis 1979 als Professorin für Neuere und Neueste Geschichte in Gießen. Sie lehrte von 1979 bis zu ihrer Emeritierung 2003 als Professorin für Neuere Geschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Im Kollegjahr 1991/1992 war sie Forschungsstipendiatin am Historischen Kolleg in München. Fehrenbach veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zur Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts. Für die Enzyklopädie deutscher Geschichte verfasste sie 1993 einen Band über Verfassungsstaat und Nationsbildung von 1815 bis 1871. Außerdem legte sie 1981 den Oldenbourg-Grundriss-Band über die Zeit der Französischen Revolution und Napoleons vor, der bis 2008 mehrfach überarbeitet in fünf Auflagen erschien.

Elisabeth Fehrenbach verstarb im Alter von 87 Jahren. Die Grabstätte befindet sich auf dem Kölner Nordfriedhof.

  1. Vgl. dazu die Besprechung von Werner Schubert in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abteilung 93, 1976, S. 454–461.
  2. Vgl. dazu die Besprechung von Hartwig Brandt in: Historische Zeitschrift 261, 1995, S. 242–243.
  3. Traueranzeige in der FAZ vom 18. Juli 2025, abgerufen am 18. Juli 2025.
  4. Elisabeth Fehrenbach in der Datenbank Find a Grave, abgerufen am 8. Oktober 2025.