Emer de Vattel

Emer(ich) de Vattel (* 25. April 1714 in Couvet; † 28. Dezember 1767 in Neuchâtel) war ein Neuenburger Natur- und Völkerrechtler und Vertreter der Westschweizer Naturrechtsschule (École romande du droit naturel). Weitere Schreibweisen seines Namens sind Emmeric de Vattel (Wattl) oder Emmerich von Vattel. Er war vielleicht ein Schüler von Jean-Jacques Burlamaqui. Bekannt ist Vattel vor allem für seine zahlreichen rechtsphilosophischen Schriften, die das Verständnis des Völkerrechts bis heute prägen.

  1. Vattel. In: Herders Conversations-Lexikon. 1. Auflage. Band 5: S – Zytomierz und Nachträge. Herder, Freiburg im Breisgau 1857, S. 585 (Digitalisat. zeno.org).
  2. Vattel. In: Heinrich August Pierer, Julius Löbe (Hrsg.): Universal-Lexikon der Gegenwart und Vergangenheit. 4. Auflage. Band 18: Türkisches Reich–Wechsler. Altenburg 1864, S. 379 (Digitalisat. zeno.org).
  3. Peter Haggenmacher: Emer de Vattel. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 2. Juli 2013, abgerufen am 2. Juli 2019.