Emolliens
Emollientia bzw. Emollientien (Singular: das Emolliens) sind in der Pharmazie Mittel, die die Haut weich und geschmeidig machen (erweichen) sollen. Der Begriff stammt von lateinisch emollire, „weich machen“. Solcherlei Stoffe waren schon im alten Ägypten bekannt, der Begriff Emolliens selbst wurde schon im 19. Jahrhundert verwendet, der der Emollientia für „erweichende Mittel“ auch schon im 18. Jahrhundert (1791).
- ↑ Duden Rechtschreibung
- ↑ Eintrag zu Emollientien. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 25. Januar 2017.
- ↑ Ronald Marks: Emollients. CRC Press, 1997, ISBN 978-1-85317-439-1 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Paul Gutmann: Graevell's Notizen für praktische Ärzte über die neuesten Beobachtungen in der Medicin mit besonderer Berücksichtigung der Kranken-Behandlung. 1873, S. 85 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
- ↑ Vgl. Franz Georg Nonner: Der redliche Dorfbader oder Medicinisch-chirurgisches Handbuch zum schnellen und sichern Gebrauch in Krankheiten und Nothfaellen auf dem Lande. Johann Michael Daisenberger, Stadtamhof 1799, S. 238–242 („Emollientia simplicia: […] dienlich […], wo die Fasern der festen Theile sollen erweichet werden, damit die den Säften nachgeben, und nicht zu stark widerstehen können, als in Entzündungen, Verstopfungen, Schmerzen und Geschwüren“).