Empfehlungen für Radverkehrsanlagen

Basisdaten
TitelEmpfehlungen für Radverkehrsanlagen
Abkürzung ERA
Herausgeber FGSV
Nummer 284
Anwendungsbereich Radverkehrsanlagen
Aktuelle Ausgabe 2010
Vorige Ausgabe 1995
Erste Ausgabe 1982, damals als Empfehlungen für Planung, Entwurf und Betrieb von Radverkehrsanlagen

Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (kurz ERA) sind ein in Deutschland gültiges technisches Regelwerk für die Planung, den Entwurf und den Betrieb von Radverkehrsanlagen. Die ERA werden von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen in Köln herausgegeben. In einigen Bundesländern ist die Anwendung der ERA 2010 verbindliche Voraussetzung für eine finanzielle Förderung, so in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Die ERA sind bundesweit nicht eingeführt, wohl aber in Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Berlin und Baden-Württemberg, ebenso inzwischen in Hamburg. Durch den Verweis in der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung VwV-StVO auf die ERA wie auch infolge der Rechtsprechung sind die ERA als Stand der Technik anerkannt und in der Regel von Planern und Behörden verbindlich anzuwenden, wenn es um Anlagen für den Radverkehr geht.

  1. Überblick zur ERA auf adfc.de (Memento vom 24. Februar 2012 im Internet Archive)
  2. Einführungsschreiben NRW vom 10. Juni 2011, auf den Webseiten der Bezirksregierung Arnsberg
  3. Brandenburg: Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (Memento vom 8. Juli 2016 im Internet Archive) (PDF) vom 16. Mai 2013, ERA ist „zu beachten“
  4. Quellenangaben für Einführungserlasse in NRW, McPomm, Berlin, Sachsen-Anhalt bei adfc.de
  5. Hamburg: Bündnis für den Radverkehr. Vereinbarung vom 23. Juni 2016, auf nrvp.de, S. 8: „Die ERA sollen im Zuge der neuen Regelwerke im Straßenwesen (ReStra) in Hamburg eingeführt werden.“ Die ReStra ist eingeführt (Memento vom 8. Juli 2016 im Internet Archive)