Emscher

Emscher

Die Emscherquelle am Emscherquellhof in Holzwickede

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2772
Lage Westfälische Bucht

Niederrheinisches Tiefland

  • Mittlere Niederrheinebene
    • Rechtsniederrheinische Niederterrassenebene

Deutschland


Ruhrgebiet

Flusssystem Rhein
Abfluss über Rhein Nordsee
Quelle bei Holzwickede am Haarstrang
51° 29′ 25″ N,  36′ 46″ O
Quellhöhe ca. 147 m ü. NHN
Mündung in Voerde (Niederrhein) bei Dinslaken-Eppinghoven in den RheinKoordinaten: 51° 34′ 0″ N,  41′ 18″ O
51° 34′ 0″ N,  41′ 18″ O
Mündungshöhe 18 m ü. NHN
Höhenunterschied ca. 129 m
Sohlgefälle ca. 1,6 
Länge 83,1 km
Einzugsgebiet 858 km²

Wasserrahmenrichtlinie in NRW – Bestandsaufnahme

Abfluss am Pegel Oberhausen Königstraße
AEo: 773 km²
MNQ 1979/2001
MQ 1979/2001
Mq 1979/2001
MHQ 1979/2001
9,38 m³/s
16,3 m³/s
21,1 l/(s km²)
132 m³/s
Großstädte Dortmund, Recklinghausen, Herne, Gelsenkirchen, Essen, Bottrop, Oberhausen, Duisburg.

Die Emscher (plattdeutsch Iämscher) ist ein etwas über 83 Kilometer langer, östlicher und rechter Nebenfluss des Rheins im Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen. Sie war mit ihrem Einzugsgebiet Flusslandschaft des Jahres in den Jahren 2010 und 2011. Vom Ende des neunzehnten bis weit ins zwanzigste Jahrhundert war sie der schmutzigste Fluss Deutschlands, da sie als Cloaca Maxima vorrangig zum Abtransport nicht nur häuslicher, sondern auch industrieller Abwässer in den Rhein missbraucht wurde. Letztere waren aufgrund der zahlreichen Zechen und Kokereien hochgradig toxisch belastet, unter anderem mit zahlreichen krebserzeugenden Stoffen.

  1. 1 2 Topografische Karte 1:25.000
  2. Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
  3. 1 2 Ergebnisbericht Emscher, Juni 2005, abgerufen am 10. Mai 2025
  4. Beitrag zum Hochwasserrisikomanagementplan Rhein (NRW) für das Teileinzugsgebiet Emscher, Dezember 2015, abgerufen am 10. Mai 2025
  5. Lutz Budrass, Eva-Maria Roelevink: Die Macht der Entwässerung. Die Emschergenossenschaft und die Erfindung des Ruhrgebiets. transcript, Bielefeld 2024, ISBN 978-3-8394-7431-0.