Enalaprilat
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel des (S,S,S)-Diastereomers (all-S-Diastereomer) | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Enalaprilat | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen | ||||||||||||||||||||||
| Summenformel | C18H24N2O5 | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | ||||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
148–151 °C (Dihydrat) | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Enalaprilat ist ein synthetisches Dipeptid und gehört als pharmazeutischer Wirkstoff zur Klasse der ACE-Hemmer. Es war der erste Vertreter mit zwei Carbonsäuregruppen. In der Leber wird es durch enzymatische Hydrolyse von Enalapril gebildet und ist der eigentliche, aktive Wirkstoff. Die Verbindung enthält als Strukturelemente die chiralen Aminosäuren L-Alanin und L-Prolin und ist daher selbst chiral. Letztere Aminosäure war schon im ACE-Hemmer Captopril verwendet worden. Die Verbindung ist ein farbloser Feststoff.
- ↑ INN Recommended List 24, World Health Organisation (WHO), 9. Juni 1984.
- ↑ W. Forth, D. Henschler, W. Rummel: Allgemeine und spezielle Pharmakologie und Toxikologie, 5. Auflage, Seite 158, Bibliographisches Institut und F. A. Brockhaus, Mannheim-Wien-Zürich (1987). ISBN 3-411-03150-6
- ↑ The Merck Index, 11th Edition (1989), Seite 558, Eintrag Nr. 3522.
- ↑ Ph. Eur. 8. Ausgabe, Grundwerk 2014.
- 1 2 Datenblatt Enalaprilat dihydrate, ≥98% (HPLC) bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 7. September 2019 (PDF).