Ossifikation

Ossifikation (von lateinisch OsKnochen“ und facere „herstellen“) ist die Bildung von Knochengewebe im Wachstum, nach Brüchen oder bei pathologischer (krankhafter) Verknöcherung (heterotope Ossifikation). Osteogenese (Knochenbildung oder Knochenneubildung bzw. Knochenregeneration) bezeichnet die Bildung eines individuellen Knochens. Während der Entwicklung können Knochen auf unterschiedlichen Wegen entstehen:

  • aus Bindegewebe: desmale Osteogenese (Ossifikation),
  • aus Knorpelgewebe: chondrale Osteogenese (Ossifikation),
  • durch Anlagerung von Knochengewebe an bestehendes: appositionelle Ossifikation.
  1. Vgl. etwa Hans Oberdalhoff: Zur Frage der Knochenneubildung. In: Der Chirurg. Band 17/18, 1947, S. 123 ff.
  2. Vgl. etwa Louis Ollier: Traité expérimentale et clinique de la régénération des os et de la production artificielle du tissu osseux. Masson, Paris 1867.