Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung
Im Koalitionsvertrag für die 17. Legislaturperiode haben CDU/CSU und FDP vereinbart, im Laufe des Jahres 2010 ein Energiekonzept vorzulegen, das szenarienbezogene Leitlinien für eine saubere, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung formuliert.
Basis für das Energiekonzept sind eine Referenzentwicklung sowie vier unterschiedliche Zielszenarien zur künftigen Energieversorgung Deutschlands, die von der Arbeitsgemeinschaft Prognos AG, Energiewirtschaftliches Institut der Universität zu Köln und der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung GmbH (GWS) erarbeitet wurden (S. 1).
Die wesentlichen Annahmen für die Szenarien wurden in einer fortlaufenden Diskussion zwischen Auftraggebern, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU), und den Gutachtern entwickelt. Die Ministerien beauftragten die Gutachter, Szenarien für Laufzeitverlängerungen von 4, 12, 20 und 28 Jahren der deutschen Kernkraftwerke zu berechnen. Für die Nachrüstkosten der Kernkraftwerke wurden zudem zwei Datensätze festgelegt. Der erste Satz beruht auf einem Vorschlag der Gutachter; ein zweiter Datensatz wurde vom BMU definiert und den Gutachtern zur Verfügung gestellt. Die vier Zielszenarien wurden jeweils mit beiden Nachrüstkostensätzen berechnet (S. 1).
- 1 2 BMU: Energiekonzept für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung. (PDF; 2,33 MB) 28. September 2010, archiviert vom am 14. Dezember 2010; abgerufen am 27. Dezember 2024.
- ↑ bmi.bund.de: Koalitionsvertrag 17. Legislaturperiode ( vom 18. September 2013 im Internet Archive; PDF; 722 KB)
- 1 2 EWI, GWS, Prognos: Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung. (PDF; 2,4 MB) EWI, Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS), Prognos AG, 27. August 2010, abgerufen am 30. März 2011.