Engelsrieder See
| Engelsrieder See | ||
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| Geographische Lage | Gemeinde Rott, Landkreis Landsberg am Lech, Oberbayern, Bayern, Deutschland | |
| Zuflüsse | Rottbach | |
| Abfluss | Rottbach | |
| Orte am Ufer | Seehäusl | |
| Daten | ||
| Koordinaten | 47° 53′ 14″ N, 10° 58′ 40″ O | |
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| Höhe über Meeresspiegel | 698 m ü. NN | |
| Fläche | 6,5 ha | |
| Länge | 700 m | |
| Breite | 150 m | |
Der Engelsrieder See ist ein kleiner, sichelförmiger Moorsee auf dem Gebiet der Gemeinde Rott im Landkreis Landsberg am Lech in Bayern, Deutschland. Er wirkt so natürlich wie ein Natursee, ist aber ein künstlicher See. Auf Veranlassung des Wessobrunner Abts Kaspar Götz legte man den See im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts zur Fischzucht an. Bis zur Säkularisation im Jahre 1803 blieb er im Eigentum des Klosters Wessobrunn. Im Zuge der Säkularisation wurde der See an die Rotter Müller verkauft, die das Wasser für den Mühlenbetrieb nutzten. Aufgrund eines Unwetters kam es 1905 zu einem Dammbruch mit verheerenden Folgen: der See lief aus, die Mühlen wurden zerstört, und der See lag trocken. Erst 1920/21 wurde das Stauwehr wieder errichtet und der See neu gestaltet. Seither hat er sich zunehmend zu einem Naherholungsgebiet entwickelt.
- ↑ Cölestin Leuthner: Geschichte des Klosters Wessobrunn. Mit Hinweisen auf die allgemeine und besondere Geschichte Baierns. Nach der Übersetzung von Mayer/Schelb aus dem lateinischen Original von 1753, Wessofontanum, Wessobrunn 2001, S. 331: „Beim Landgut Engelsried fing er [der Abt, 1508–1525] den Fluß Rott auf, indem er Erde aushob, und bildete einen See für die Fischzucht, der für das Kloster noch heute [1753] sehr nützlich ist.“
- ↑ Hirschauer, Jakob / Gemeinde Rott (Hrsg.): Heimatbuch mit Hof- und Häusergeschichte der Gemeinde Rott. Gemeinde Rott / Eigenverlag, Rott 1996, S. 411 ff.