English Phonotypic Alphabet
Das English Phonotypic Alphabet (EPA) ist eine phonematische Orthographie für die englische Sprache, die in den 1840er Jahren von Isaac Pitman unter zeitweiliger Mitwirkung von Alexander John Ellis entwickelt wurde. Das Alphabet ist eine Erweiterung des lateinischen Grundalphabets und beruht auf der Identifizierung von anfangs 40 Phonemen der englischen Sprache, für die Isaac Pitman bereits in seiner 1837 veröffentlichten Pitman-Kurzschrift Zeichen entwickelt hatte. Im phonotypischen Alphabet ist jedem dieser Phoneme ein Buchstabenpaar (Groß- und Kleinbuchstabe) zugeordnet. Da die 26 Buchstabenpaare Aa–Zz dazu nicht ausreichten, entwickelte Isaac Pitman weitere zum Aussehen der Lateinbuchstaben passende Buchstabenformen.
Zwischen 1844 und 1888 wurden laufend überarbeitete Versionen mit teilweise geringfügig abweichendem Phonem-Inventar veröffentlicht. Dabei entwickelte Isaac Pitman nach 1847 nur noch in Einzelfällen neue Buchstabenformen, ordnete aber einen Teil seiner neu entwickelten Buchstaben immer wieder anderen Phonemen zu (und veränderte dabei auch die Zuordnung von Groß- und Kleinbuchstabenformen), sodass es letztendlich keine definitive Fassung des phonotypischen Alphabets gab.