Epidermal-Naevus-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
Q85.8 Sonstige Phakomatosen, anderenorts nicht klassifiziert
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Das Epidermal-Naevus-Syndrom (ENS) ist eine seltene angeborene Kombination von epidermalem Nävus und Mitbeteiligungen anderer Organsysteme infolge von Entwicklungsstörungen der Augen, des Skelettes, des Nerven-, des Herzkreislaufsystemes oder des Urogenitaltraktes.

Synonyme sind: Syndrom des epidermalen Naevus; Solomon-Syndrom; englisch Epidermal hamartoma syndrome;

Die Erstbeschreibung einer Kombination von Epidermalnävus und neurologischen Veränderungen erfolgte im Jahre 1957 durch Gustav W. Schimmelpenning und wird heute als Schimmelpenning-Feuerstein-Mims-Syndrom bezeichnet.

Von L. M. Solomon und N. B. Esterly stammt eine Übersicht aus dem Jahre 1975 mit der heute gebräuchlichen Definition des Syndromes.

  1. Eintrag zu Syndrom des epidermalen Naevus. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
  2. emedicine.medscape
  3. G. W. Schimmelpenning: Klinischer Beitrag zur Symptomatologie der Phakomatosen. In: Fortschritte auf dem Gebiete der Röntgenstrahlen und der Nuklearmedizin, Dezember 1957, Band 87, Nr. 6, S. 716–720; PMID 13512450.
  4. L. M. Solomon, N. B. Esterly: Epidermal and other congenital organoid nevi. In: Current problems in pediatrics, November 1975, Band 6, Nr. 1, S. 1–56; PMID 173496.