Epipaläolithikum

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Das Epipaläolithikum (aus altgriechisch ἐπί epi ‚zu Zeit von, unmittelbar nach‘, παλαιός paläo ‚alt‘ und λίθος líthos ‚Stein‘) war eine Übergangszeit in der technologischen Entwicklung des Menschen vom Paläolithikum zum Neolithikum, also von der Lebensweise der altsteinzeitlichen Jäger und Sammler zu derjenigen bäuerlicher Kulturen der Jungsteinzeit. Benutzt wird dieser Begriff für solche Regionen, die nicht oder kaum vom Wechsel zwischen den Eiszeiten mit mächtigen Eisschilden und wärmeren Zwischeneiszeiten geprägt wurden. Wenn überhaupt, wirkte sich dieser Wechsel in den südlicheren Breiten als eine Abfolge von Regen- gegenüber Trockenperioden aus. Das war vor allem in Nordafrika, der Levante und in Südeuropa sowie im Norden Indiens und Süden Afghanistans der Fall. Nördlich der Alpen wird für den Zeitraum ab dem Beginn des Holozäns um 9.600 v. Chr. der Begriff Mittelsteinzeit (Mesolithikum) benutzt.

  1. Britannica. Band 21, S. 27.