Epitokie

Als Epitokie wird die charakteristische Metamorphose bestimmter mariner Ringelwürmer aus verschiedenen Familien der Vielborster (Polychaeta) zur Zeit der Geschlechtsreife bezeichnet. Hierbei wandeln sich die noch nicht paarungsfähigen, im Meeresboden grabenden und kriechenden Atoken – sowohl Weibchen als auch Männchen – um in paarungsbereite, frei schwimmende Epitoken. Ist nicht nur ein Körperabschnitt, sondern der gesamte Körper des Ringelwurms an der Verwandlung beteiligt, spricht man auch von Epigamie. Bei den Nereididae werden diese Epitoken auch als Heteronereis, bei den Syllidae als Heterosyllis bezeichnet.

  1. 1 2 3 Antje HL Fischer, Thorsten Henrich, Detlev Arendt: The normal development of Platynereis dumerilii (Nereididae, Annelida). In: Frontiers in Zoology. 7. Jahrgang, Nr. 1, 2010, S. 31, doi:10.1186/1742-9994-7-31, PMID 21192805, PMC 3027123 (freier Volltext) (englisch).