Erinnerungszeichen für Opfer des NS-Regimes in München
Die Erinnerungszeichen für Opfer des NS-Regimes in München, kurz Erinnerungszeichen, erinnern an Münchener Männer, Frauen und Kinder, die zwischen 1933 und 1945 von den Nationalsozialisten ermordet wurden oder auf andere Weise Opfer des NS-Regimes wurden. Die Erinnerungszeichen dienen als alternative Form des Gedenkens anstelle von Stolpersteinen, die in München auf öffentlichem Grund nicht erlaubt sind. Die ersten Erinnerungszeichen wurden im Jahr 2018 realisiert.
Die Erinnerungszeichen geben Auskunft über die Lebensdaten und die Verfolgung und zeigen – soweit vorhanden – ein gerastertes Bild der Opfer. Eines oder mehrere der vergoldeten Erinnerungszeichen werden wahlweise in eine Wandtafel oder eine Stele integriert. Bei den Wandtafeln sind die Erinnerungszeichen quadratisch und flächenhaft. Tafeln werden an den Häusern angebracht, in denen die Opfer gelebt oder gearbeitet haben. Bei den Stelen sind die Erinnerungszeichen dreidimensional.