Ersatzlebensmittel im Ersten Weltkrieg

Ersatzlebensmittel (Surrogate) spielten während des Ersten Weltkrieges eine wichtige Rolle bei der Versorgung der Bevölkerung im Deutschland. Gegen den Missbrauch wurde im Deutschen Reich erst Anfang 1918 eine allgemeine Verordnung erlassen, die aber nur die extremsten Auswüchse abstellen konnte.

  1. vergl. etwa zum Nährwert: Hans-Ulrich Wehler: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Bd. 4. München, 2003 S. 71, Ute Daniel spricht etwa von "sogenannten Lebensmitteln" Ute Daniel: Arbeiterfrauen in der Kriegsgesellschaft. Göttingen, 1989 S. 210, zu Österreich: "Not macht erfinderisch" auf science.orf.at (Memento des Originals vom 26. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. zur Wirksamkeit der Verordnung: Anna Roerkohl: Hungerblockade und Heimatfront. Die kommunale Lebensmittelversorgung in Westfalen während des Ersten Weltkrieges. Stuttgart, 1991 S. 216.