Erucasäure

Strukturformel
Allgemeines
Name Erucasäure
Andere Namen
  • (13Z)-13-Docosensäure (IUPAC)
  • cis-13-Docosensäure
  • 22:1 (ω−9) (Lipidname)
  • Brassicasäure
  • Brassinsäure
  • ERUCIC ACID (INCI)
Summenformel C22H42O2
Kurzbeschreibung

weißer kristalliner Feststoff

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 112-86-7
EG-Nummer 204-011-3
ECHA-InfoCard 100.003.647
PubChem 5281116
ChemSpider 4444561
Wikidata Q413531
Eigenschaften
Molare Masse 338,58 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

0,86 g·cm−3 (20 °C)

Schmelzpunkt

28–32 °C; 33,5 °C

Siedepunkt

358 °C (533 hPa)

Löslichkeit
  • nahezu unlöslich in Wasser
  • löslich in vielen organischen Lösungsmitteln
Brechungsindex

1,4534 (45 °C)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0°C, 1000 hPa). Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C

Die Erucasäure (auch: Erukasäure) ist eine einfach ungesättigte Fettsäure, die sich in größerer Menge in den Samen von Kreuzblütlern (Brassicaceae), einigen alten Rapssorten, Rübsen und Meerkohlarten findet. In den alten Rapsöl-Sorten war ihr Anteil höher als in modernen. Sie findet sich auch im Brokkolisamenöl und im Senföl und kommt in Seetier- und Fischölen vor.

  1. 1 2 Georg Trier: Chemie der Pflanzenstoffe. Borntraeger, 1924, S. 105.
  2. Eintrag zu ERUCIC ACID in der CosIng-Datenbank der EU-Kommission, abgerufen am 19. September 2021.
  3. 1 2 3 4 5 6 7 Eintrag zu Erucasäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 8. Februar 2018. (JavaScript erforderlich)
  4. H. M. Rauen: Biochemisches Taschenbuch. Springer, 1956, ISBN 978-3-642-53241-2 (Reprint), S. 162.
  5. Burkhard Fugmann, Susanne Lang-Fugmann, Wolfgang Steglich: RÖMPP Encyclopedia Natural Products. Thieme, 2000, ISBN 3-13-117711-X, S. 214.
  6. 1 2 Eintrag zu Erucasäure. In: Römpp Online. Georg Thieme Verlag, abgerufen am 20. Juni 2014.
  7. 13-Docosenoic acid bei PlantFA Database, abgerufen am 26. Oktober 2017.
  8. Jürgen Falbe, Manfred Regitz (Hrsg.): RÖMPP Lexikon Chemie. Band 2: Cm–G, 10. Auflage, Thieme, 1997, ISBN 978-3-13-734710-1.