Erzgebirgskaserne

Deutschland Erzgebirgskaserne

Erzgebirgskaserne

Land Deutschland Deutschland
Gemeinde Marienberg
Koordinaten: 50° 39′ 21″ N, 13° 9′ 13″ O
Eröffnet 1858
Personalstärke ca. 740
Stationierte Truppenteile
Freiwillige Reservistenarbeit Marienberg
Gefechtssimulator Panzergrenadierzug (371)
Heeresinstandsetzungslogistik Stützpunkt Marienberg
Panzergrenadierbataillon 371
Panzergrenadierbataillon 909
Regionaler Planungs- und Unterstützungstrupp Marienberg
Schießsimulator Schützenpanzer Marder (371)
Standortältester Marienberg mit Unterstützungspersonal
Deutschland
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Alte Kasernennamen
1874–1918
1974–1990
seit 1992
Königlich - Sächsische Unteroffizierschule
Max-Roscher-Kaserne
Erzgebirgskaserne
Deutsches Reich
Deutschland Demokratische Republik 1949
Deutschland
Ehemals stationierte Truppenteile
Sächsische Unteroffizierschule
Sächsische Unteroffiziervorschule
III./Infanterieregiment 7
Heeresstandortverwaltung Chemnitz Außenstelle Marienberg
Unteroffiziervorschule Marienberg
2. Mechanisiertes Kommando
Mechanisches Regiment-7
Motorisiertes Schützenregiment-7
Aufklärungskompanie-7
Jägerbataillon 371
Kasernenfeldwebel Marienberg
Landeskommando Sachsen  Teile Marienberg
Panzergrenadierbataillon 372
Panzergrenadierbataillon 909 (nicht aktiv)
Panzerjägerkompanie 370
Pionierkompanie 953 (nicht aktiv)
Sanitätszentrum Frankenberg  Teileinheit Marienberg
Standortfeldwebel Marienberg
Verteidigungskreiskommando 751 (Geräteeinheit)
Zahnarztgruppe Marienberg
Deutsches Reich
Deutsches Reich
Deutsches Reich
Deutsches Reich
Deutsches Reich
Deutschland Demokratische Republik 1949
Deutschland Demokratische Republik 1949
Deutschland Demokratische Republik 1949
Deutschland Demokratische Republik 1949
Deutschland
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Lage der Erzgebirgskaserne in Sachsen

Die Erzgebirgskaserne ist seit 1990 eine Garnison der Bundeswehr in Marienberg. Benannt wurde sie im Oktober 1992 nach ihrer Lage im sächsischen Erzgebirge. 1858 zog in ein erstes Kasernengebäude ein Bataillon des Infanterieregiments 7 ein. Ab 1873 diente die Kaserne zur Unterbringung einer Unteroffizierschule des Königreichs Sachsen, ab 1916 nur noch einer Unteroffiziervorschule. Nach dem Abschluss des Versailler Vertrages wurde die militärische Nutzung von der Weimarer Republik 1920 aufgegeben. Es folgten gewerbliche, kulturelle und schulische Nutzungen. Die Nationalsozialisten errichteten in der Kaserne 1933 ein Lager des Arbeitsdienstes. 1938/39 war eine Außenstelle der Heeresstandortverwaltung Chemnitz hier eingerichtet. Zwischen 1940 und 1943 brachte die Wehrmacht in der Kaserne eine Unteroffiziervorschule unter. Von 1945 bis 1953 besetzte die sowjetische Armee Teile der Anlage. Daneben fanden zivile Nutzungen statt. Ab 1953 befanden sich Einheiten der Kasernierten Volkspolizei der DDR in der Kaserne, die schrittweise ausgebaut wurde. Von 1956 bis 1990 war Hauptnutzer der Kaserne das Motorisierte Schützenregiment 7 der 7. Panzerdivision der NVA der DDR. Seit Übernahme der Kaserne nach der Deutschen Wiedervereinigung durch die Bundeswehr sind hauptsächlich Panzergrenadiereinheiten hier stationiert. 2002 gab die Bundeswehr die Nutzung der vor 1945 geschaffenen Kasernenbereiche auf.

  1. Die Stationierung der Bundeswehr in Deutschland. Bundesministerium der Verteidigung, 26. Oktober 2011, abgerufen am 23. März 2025.