Essstörung
| Klassifikation nach ICD-10 | |
|---|---|
| F50.0 | Anorexia nervosa |
| F50.1 | Atypische Anorexia nervosa |
| F50.2 | Bulimia nervosa |
| F50.3 | Atypische Bulimia nervosa |
| F50.4 | Essattacken bei anderen psychischen Störungen |
| F50.8 | Sonstige Essstörungen |
| ICD-10 online (WHO-Version 2019) | |
| Klassifikation nach ICD-11 | |
|---|---|
| 6B80 | Anorexia nervosa |
| 6B81 | Bulimia nervosa |
| 6B82 | Binge-Eating-Störung |
| 6B83 | Störung mit Vermeidung oder Einschränkung der Nahrungsaufnahme |
| 6B84 | Pica |
| 6B85 | Ruminations-Regurgitationsstörung |
| 6B8Y | Sonstige näher bezeichnete Fütter- oder Essstörungen |
| 6B8Z | Fütter- oder Essstörungen, nicht näher bezeichnet |
| ICD-11: Englisch • Deutsch (Vorabversion) | |
Eine Essstörung ist eine psychische Störung, bei der die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“ eine zentrale Rolle spielt. Essstörungen betreffen die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung. Sie hängen meist mit psychosozialen Problemen sowie mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen (Psychosomatik) und können zu ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden führen. Von manchen werden Essstörungen zu den Zivilisationskrankheiten gezählt.
Von den drei bekanntesten Hauptformen der Essstörungen ist die Binge-Eating-Störung die am häufigsten auftretende, gefolgt von Bulimia nervosa und letztlich Anorexia nervosa.
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- ↑ S3-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Essstörungen. In: awmf.org. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, abgerufen am 2. November 2025 (englisch).