Eurydice Vernay

Eurydice Vernay (* 31. Dezember 1989 in Genf) ist eine Schweizer Violinistin.

Eurydice Vernay begann im Alter von 5 Jahren Geige zu spielen. Sie studierte bei Tibor Varga und Lihay Bendayan in Sion, bei Zakhar Bron in Madrid, bei Boris Kuschnir in Wien und anschliessend bei Aaron Rosand in New York. Eurydice ist Absolventin der Genfer Musikhochschule (Master-Abschluss in Orchesterperformance bei Mihaela Martin) und der Universität für Musik Basel (Master-Abschluss in Soloperformance bei Rainer Schmidt), Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Violin- und Kammermusikwettbewerbe und hat an Meisterkursen in Europa, Israel und den Vereinigten Staaten mit Musikern wie Shmuel Ashkenasi, Ana Chumachenco, Igor Dawidowitsch Oistrach, Ivry Gitlis, Hatto Beyerle und Eric Höbarth teilgenommen.

Derzeit ist sie Mitglied des Orchestre national d’Île de France. Sie hatte eine feste Anstellung beim Sinfonie Orchester Biel Solothurn, beim Orchestre de la Suisse Romande und beim Luzerner Sinfonieorchester sowie eine befristete Anstellung beim Tonhalle-Orchester Zürich. Im Jahr 2024 begleitete sie Rolando Villazón an der Opéra de Monaco mit dem Swiss Orchestra unter der Leitung von Lena-Lisa Wüstendörfer.

Gleichzeitig studierte sie drei Jahre lang Barockvioline und Bratsche bei Amandine Beyer an der Schola Cantorum Basiliensis. Sie tritt regelmässig in Ensembles für historische Instrumente auf, wie beispielsweise le Concert Spirituel, Pygmalion und «Cappella Gabetta». Darüber hinaus belegt sie derzeit einen Kurs für moderne Bratsche in der Klasse von Silvia Simionescu an der Hochschule für Musik Basel.

Eurydice Vernay ist die Enkelin von Elena und Albert Dupont-Willemin.

  1. 1 2 3 4 Eurydice Vernay. Luzerner Sinfonieorchester, abgerufen am 4. April 2026 (englisch).
  2. Fondation Marescotti (Hrsg.): Vernay Eurydice. 2007 (online [abgerufen am 4. April 2026]).
  3. 1 2 3 Les musiciens. In: Orchestre national d’Île-de-France. Abgerufen am 23. März 2025 (französisch).
  4. Rolando Villazón Concert lyrique. Opéra de Monte-Carlo, 2024, abgerufen am 5. April 2026 (französisch).
  5. Dupont-Willemin, Albert-Louis (1934–2021). In: Base de données des élites suisses. Abgerufen am 4. April 2026.
  6. Albert-Louis Dupont-Willemin. In: hommages.ch. Abgerufen am 4. April 2026 (französisch).