Evangelische Landeskirche Anhalts
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Fläche: | 2299 km² |
| Bekenntnis: | Uniert |
| Leitender Geistlicher: | Karsten Wolkenhauer |
| Mitgliedschaft: | EKD, UEK, ÖRK, GEKE |
| Kirchenkreise: | 5 |
| Kirchengemeinden: | 125 |
| Gemeindeglieder: | 24.180 |
| Anteil an der Gesamtbevölkerung: | ca. 9 % |
| Offizielle Website: | www.landeskirche-anhalts.de |
Die Evangelische Landeskirche Anhalts war zwischen 1945 und 1969 und ist seit 1991 wieder eine von jetzt 20 Gliedkirchen (Landeskirchen) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Wie alle Landeskirchen ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts; ihr Sitz ist in Dessau-Roßlau.
Die Kirche hatte ca. 24.000 Gemeindemitglieder (2024) mit 212 Kirchen in 125 Kirchengemeinden, aktuell (November 2025) sind es etwa 23.400. Sie ist damit gemessen an Zahl ihrer Gemeindeglieder die kleinste Landeskirche Deutschlands. Sie steht mit einem Frauenanteil von 59,7 % an erster Stelle unter allen Gliedkirchen der EKD. Sie ist eine der unierten Kirchen innerhalb der EKD und Mitglied in der Union Evangelischer Kirchen (UEK) sowie des Ökumenischen Rats der Kirchen.
Eine Hauptkirche der Evangelischen Landeskirche Anhalts im eigentlichen Sinne gibt es seit der Zerstörung der Stadt- und Schlosskirche St. Marien im Zentrum von Dessau im Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Diese wurde vor allem nach 1989 zwar mit öffentlichen Mitteln wieder aufgebaut und gehört immer noch der Kirchengemeinde St. Johannis / St. Marien, ist jedoch an die Stadt Dessau-Roßlau verpachtet und wird vor allem für Konzerte und andere Veranstaltungen (gelegentlich auch für Gottesdienste) genutzt. Große repräsentative Veranstaltungen der Landeskirche finden oft in der ebenfalls im Zentrum gelegenen Kirche St. Johannis statt. Der Kirchenpräsident ist zugleich zweiter Pfarrer an der Kirche St. Georg.
- 1 2 3 Kirchenamt der EKD: Kirchenmitgliederzahlen, Stand 31.12.2024, abgerufen am 19. August 2025.
- ↑ Schrumpfende Anhaltische Landeskirche muss sich verändern
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