Exostose

Klassifikation nach ICD-10
M89.9 Exostose
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Klassifikation nach ICD-11
9A24.4 Orbitaexostose
AA40.0 Exostose des äußeren Gehörgangs
DA06.2 Kieferexostose
EE13.Y Sonstige näher bezeichnete Nagelkrankheit
LD24.20 Multiple Osteochondrome
LD24.21 Exostosen mit Anetodermie und Brachydaktylie Typ E
ICD-11: EnglischDeutsch (Vorabversion)

Unter Exostose (von lateinisch ex ‚heraus‘, os ‚Knochen‘ und -ose Krankheit) versteht man eine Knochenwucherung von kompakter Knochensubstanz (Compacta), die über die normale Knochenoberfläche hinausragt (im Volksmund: „Überbein“). Die Exostose gehört zu den Hyperostosen und kann einerseits als hyperplastische Reaktion auftreten, sie wird dann auch als Osteophyt bezeichnet. Eine hyperplastische Reaktion entsteht auf einen Reiz hin, wie beispielsweise Druck auf eine Stelle, die Überbeanspruchung eines Sehnenansatzes oder eine Entzündung der Knochenhaut. Eine Exostose kann als gutartiger Tumor als Osteom entstehen, wobei meist eine langsame Wachstumstendenz besteht. Eine Exostose kann an allen Knochen entstehen und ist entweder symptomlos oder von Schmerzen, Entzündungszeichen und Bewegungseinschränkungen gekennzeichnet. Besonders häufig sind der Mittelfußknochen und der Handrücken betroffen.

  1. Exostose, Leading Medicine Guide. Abgerufen am 10. Juni 2019.