Expanded Memory Specification
Die Expanded Memory Specification (kurz EMS genannt, oft unglücklich zu „Expansionsspeicher“ eingedeutscht) ist eine Schnittstelle zum Zugriff auf sogenannten Expanded Memory auf einem x86-kompatiblen PC im Real Mode.
- ↑ Van Walverton: MS-DOS Version 5 – Das optimale Benutzerhandbuch von Microsoft. 5., überarbeitete und erweiterte Auflage. Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig, Wiesbaden 1991, ISBN 978-3-528-44378-8, 17.4.2 Speichertypen und ihre Unterschiede, S. 502 ff., S. 503 (amerikanisches Englisch: Running MS™DOS – The Definitive Guide to MS-DOS and PC-DOS, Now Completely Revised to Include Version 4 and the New Dos Shell. Übersetzt von Translingua Übersetzungsdienst GmbH, Bonn): „Expansionsspeicher – Wenn man sich den Erweiterungsspeicher als ‚hohen‘ Speicher vorstellt, den ein Programm mit Hilfe der geeigneten Mittel erreichen kann, läßt sich der Expansionsspeicher (Expanded Memory, EMS) als separates Reservoir betrachten, das ein Programm mit Hilfe einer Pipeline anzapfen kann. Erweiterungsspeicher muß mit einem Programm namens Expanded Memory Manager verwaltet werden. Nur dieser Manager kann Programmen den Speicher zuweisen. Dazu verwendet er 16 KB-Blöcke, die über einen Speicherabschnitt (den sogenannten page frame) des reservierten Speicherbereichs zur Verfügung gestellt werden. Zu jedem Expansionsspeicher wird normalerweise ein Expanded Memory Manager mitgeliefert. Falls der Manager Expansionsspeicher nach dem von Lotus, Intel und Microsoft für solche Programme aufgestellten Standard verwaltet, wird er als LIM (Lotus-Intel-Microsoft) oder LIM EMS (LIM Expanded Memory Specification) bezeichnet.“
- ↑ Steven Roman: Understanding Personal Computer Hardware. 1. Auflage. Springer, New York 1998, ISBN 0-387-98531-X, Expanded Memory, S. 151 f., doi:10.1007/978-1-4684-6419-1 (englisch).