Fürstentum Hanau
Das Fürstentum Hanau war von 1803 bis 1806 ein Reichsterritorium des alten deutschen Reiches, von 1806 (spätestens aber nach dem Frieden von Tilsit) bis 1810 ein Gebiet als Departement Hanau unter französischer Verwaltung, von 1810 bis 1813 ein Departement im Großherzogtum Frankfurt und von 1813 bis 1821 ein Territorium im souveränen Kurfürstentum Hessen. Nach der Vereinigung aller Territorien Kurhessens und der Gebiets- und Verwaltungsreform von 1821 bildete das ehemalige Fürstentum Hanau nun die Provinz Hanau des Kurfürstentums.
- ↑ Art. 7 des Friedens-Traktats zwischen Frankreich und Preußen vom 9. Juli 1807 [alleiniges Bestimmungsrecht des Kaisers der Franzosen und Königs von Italien über die staatsrechtlichen Verhältnisse zwischen Rhein und Elbe], https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/que/normal/que801.pdf
- ↑ Carl Arnd Geschichte der Provinz Hanau und der unteren Maingegend Hanau (Friedr. König) 1858, S. 356 f.;
§ 1 Nr. 4) der Verordnung vom 29. Juni 1821 die Umbildung der bisherigen Staatsverwaltung betreffend. in Sammlung von Gesetzen ec. für die kurhessischen Staaten, Jahr 1821, Nr. XII, Juni; kurhessGS 1821, S. 29