FFH-Gebiet Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems

FFH-Gebiet Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems

Linnau fließt in die Soholmer Au

Lage Schleswig-Holstein, Deutschland
Fläche 585 ha
Kennung 1219-391
WDPA-ID 555517782
Natura-2000-ID DE1219391
FFH-Gebiet 585 ha
Geographische Lage 54° 42′ N,  1′ O
Meereshöhe von −1 m bis 26 m
Einrichtungsdatum Mai 2004
Verwaltung Ministerium f. Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur u. Digitalisierung d. Landes SH
Rechtsgrundlage § 32 Absatz 2 bis 4 BNatSchG in Verbindung mit § 23 LNatSchG
Besonderheiten Längstes nördlichste Flusssystem Deutschlands

Das FFH-Gebiet Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems ist ein NATURA 2000 Schutzgebiet in Schleswig-Holstein in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. Es gehört zur Flussgebietseinheit Eider und hat eine Fläche von 585 ha. Seine größte Ausdehnung liegt in nordöstlicher Richtung und beträgt 34 km. Sein höchster Punkt liegt am Meyner Mühlenstrom bei Timmersiek mit 22 m, sein niedrigster Punkt im Bottschlotter See mit 1 m unter NN. Es durchquert die Landschaften Schleswiger Vorgeest und Nordfriesische Marsch. Es endet mit dem Bongsieler Kanal in Schlüttsiel. Flussaufwärts ändert der Bogsieler Kanal seinen Namen ab der Mündung der Lecker Au in den Bongsieler Kanal in Soholmer Au. Dort ist der benachbarte Bottschlotter See ebenfalls Teil des FFH-Gebietes. Östlich des Ortes Knorburg mündet die Linnau in die Soholmer Au. Ab hier teilt sich das FFH-Gebiet nach Osten in die Linnau und mit der Soholmer Au nach Norden. Nach der Mündung der Spölbek in die Soholmer Au ändert die Soholmer Au ihren Namen in Schafflunder Mühlenstrom. Östlich von Hörup ändert der Schafflunder Mühlenstrom seinen Namen in Meyner Mühlenstrom oder kurz Meynau. In Schafflund mündet die Wallsbek in den Meyner Mühlenstrom. Dort zweigt das FFH-Gebiet nach Norden entlang der Wallsbek bis zum Ende des nördlichen Teils des FFH-Gebietes bei Osterby ab. Der östliche Teil mit der Linnau endet am Umspannwerk an der Silleruper Straße am Westrand von Schobüll. Im Nordosten gibt es noch einen isolierten Teil des FFH-Gebietes mit einem Teilstück des Mayner Mühlenstroms.

  1. Höchster Punkt im FFH-Gebiet Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 7. Dezember 2021.
  2. Tiefster Punkt des FFH-Gebietes Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 7. Dezember 2021.
  3. Landschaften des FFH-Gebietes Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems. In: Geodienste BfN. Bundesamt für Naturschutz (BfN), abgerufen am 12. Oktober 2020.
  4. Bongsieler Kanal wird zur Soholmer Au. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  5. Gabelung des FFH-Gebietes Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  6. Soholmer Au wird Schafflunder Mühlenstrom. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  7. Schafflunder Mühlenstrom wird Meyner Mühlenstrom (Meynau). In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  8. Mündung der Wallsbek in den Meyner Mühlenstrom. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  9. Nördlichster Punkt des FFH-Gebietes Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  10. Südostende des FFH-Gebietes Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Oktober 2020.
  11. FFH-Gebietes Gewässer des Bongsieler Kanal-Systems - Teilgebiet Mayner Mühlenau. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 12. Oktober 2020.