FFH-Gebiet Kiuser Gehege
FFH-Gebiet Kiuser Gehege | ||
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Bruchwaldzone im Kiuser Gehege | ||
| Lage | Schleswig-Holstein, Deutschland | |
| Fläche | 38 ha | |
| Kennung | 1424-357 | |
| WDPA-ID | 555517822 | |
| Natura-2000-ID | DE1424357 | |
| FFH-Gebiet | 38 ha | |
| Geographische Lage | 54° 35′ N, 9° 44′ O | |
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| Meereshöhe | von 19 m bis 31 m | |
| Einrichtungsdatum | Juni 2004 | |
| Verwaltung | Ministerium f. Landwirtschaft, Umwelt u. ländl. Räume d. Landes S-H | |
| Rechtsgrundlage | § 32 Absatz 2 bis 4 BNatSchG in Verbindung mit § 23 LNatSchG | |
Das FFH-Gebiet Kiuser Gehege ist ein NATURA 2000 Schutzgebiet in Schleswig-Holstein im Kreis Schleswig-Flensburg in den Gemeinden Ulsnis, Taarstedt und Steinfeld. Das FFH-Gebiet liegt im Naturraum Angeln, der aus naturfachlicher Bewertung laut Landschaftssteckbrief des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zu den „Landschaften mit geringerer Bedeutung“ zählt. Das FFH-Gebiet hat eine Fläche von 38 ha. Es ist Teil eines größeren zusammenhängenden Waldgebietes.
Die größte Ausdehnung liegt in nordwestlicher Richtung und beträgt 920 m. Die höchste Erhebung mit 31 m liegt am Südrand und der tiefste Punkt befindet sich mit 18 m an der Nordspitze des FFH-Gebietes. Das Kiuser Gehege liegt nördlich der Kreisstraße K29 zwischen den Ortsteilen Westerakebyholz im Westen und Schmedeland im Osten. Nach Norden grenzt es an des Waldgebiet Akebyer Holz. Einige angrenzende Waldflächen des Kiuser Geheges sind nicht Teil des FFH-Gebietes. Es handelt sich hier um einen historischen Waldstandort, der bereits in der Karte des Herzogtums Schleswig von Janssonius van Waesberge und Moses Pitt aus dem Jahre 1680, siehe Bild 1, und in der dänischen Generalstabskarte aus dem Jahre 1857 als Waldgebiet ausgewiesen war.
- ↑ Landschaftssteckbrief 70001 Angeln Schwansen und Dänischer Wohld. Bundesamt für Naturschutz, 1. März 2012, abgerufen am 6. April 2023.
- ↑ Naturfachliche Bewertung der Landschaften in Deutschland. (PDF; 1,51 mB) Bundesamt für Naturschutz, November 2011, abgerufen am 3. Dezember 2021.
- ↑ STANDARD-DATENBOGEN für besondere Schutzgebiete (BSG). vorgeschlagene Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (vGGB), Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (GGB) und besondere Erhaltungsgebiete (BEG) DE1424357 Amtsblatt der Europäischen Union L 198/41. (PDF; 43 kB) 4.1. Allgemeine Merkmale des Gebiets. In: Landesportal Schleswig-Holstein. Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, Oktober 2013, S. 6, abgerufen am 1. Dezember 2020.
- ↑ Höchster Punkt im FFH-Gebiet Kiuser Gehege. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 4. Dezember 2021.
- ↑ Tiefster Punkt im FFH-Gebiet Kiuser Gehege. In: DigitalerAtlasNord. Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein, abgerufen am 4. Dezember 2021.
- ↑ Managementvermerk für das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet DE-1424-357 „Kiuser Gehege“. (PDF; 1279 kB) Anlage 4 - Karte Gebietsabgrenzung. In: Landesportal Schleswig-Holstein. Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (LLUR), 23. Juli 2009, abgerufen am 22. November 2020.
- ↑ DUCATUS SLESWICENSIS Nova Descriptio. (JPG) In: kb-images.kb.dk. Janssonius van Waesbergen und Moses Pitt, 1680, abgerufen am 7. Dezember 2020 (Kupferstich von 1680).
- ↑ SLESVIGS FASTLAND I VI BLADET. SUDVÖSTRE BLAD VI. In: Digitale samlinger. Det Kgl. Bibliotek, 1857, abgerufen am 8. Dezember 2020.