Falkensteiner Höhle
| Falkensteiner Höhle | ||
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| Höhlenportal mit Blick ins Freie | ||
| Lage: | Schwäbischen Alb, Baden-Württemberg | |
| Höhe: | 653 m ü. NN | |
| Geographische Lage: | 48° 30′ 51″ N, 9° 27′ 10″ O | |
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| Katasternummer | 7422/02 | |
| Typ | Kalkhöhle, Aktive Wasserhöhle, Ganghöhle, Malm | |
| Entdeckung | ca. 1770 | |
| Gesamtlänge | 4.259 m | |
Die Falkensteiner Höhle liegt auf der Schwäbischen Alb zwischen Grabenstetten und Bad Urach in Baden-Württemberg. Sie ist eine aktive Wasserhöhle, das heißt die Niederschläge sickern durch den Karst der Albhochfläche, sammeln sich in wasserführenden Spalten und Gängen und gelangen durch die Höhle ins Freie. Die Wasser der Höhle bilden die Quelle der Elsach. Seit 2019 ist sie als bedeutendes Geotop und Geopoint des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb ausgezeichnet. Von 1979 bis 2009 war sie auch als Naturdenkmal ausgewiesen.
Die Falkensteiner Höhle ist keine Schauhöhle, sondern eine Naturhöhle oder wilde Höhle, deren Befahrung nur auf Antrag zugelassen wird und nicht ungefährlich ist.
- ↑ Längsten und tiefsten Höhlen Deutschlands – Arge Grabenstetten. Thilo Müller und Andreas Wolf, ARGE Höhle & Karst Grabenstetten e. V., Juni 2019, abgerufen am 24. Juni 2019.
- ↑ Verordnung des Landratsamts Reutlingen zum Schutz von Einzelbildungen der Natur (Naturgebilden) im Bereich der Gemeinde Grabenstetten, Landkreis Reutlingen. 9. Februar 2009, abgerufen am 13. April 2026.
- ↑ Werner Goerlich: Naturdenkmale im Kreis Reutlingen. In: Veröffentlichungen für Naturschutz und Landschaftspflege in Baden-Württemberg. Band 47/48, 1978, S. 164.