Überfall auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg

Überfall auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg
Teil von: Westfeldzug, Zweiter Weltkrieg

Datum 10. bis 28. Mai 1940
Ort Benelux-Staaten
Ausgang Deutscher Sieg
Folgen Besetzung der Niederlande, Belgien und Luxemburg
Konfliktparteien

Belgien Belgien
Dritte Französische Republik Frankreich
Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich
Niederlande Niederlande
Luxemburg Luxemburg

Deutsches Reich NS Deutsches Reich

Befehlshaber

Belgien Leopold III.
Belgien Raoul Van Overstraeten
Dritte Französische Republik Maurice Gamelin
Dritte Französische Republik Maxime Weygand
Vereinigtes Konigreich Lord Gort
Niederlande Henri Winkelman

Deutsches Reich NS Gerd von Rundstedt Heeresgruppe A
Deutsches Reich NS Fedor von Bock Heeresgruppe B
Deutsches Reich NS Wilhelm Ritter von Leeb Heeresgruppe C

Truppenstärke

Belgien ca. 550.000
Dritte Französische Republik ca. 1.000.000
Vereinigtes Konigreich ca. 394.000
Niederlande ca. 280.000

Deutsches Reich NS ca. 800.000

Der militärische Überfall auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg im Zweiten Weltkrieg begann als Westfeldzug am 10. Mai 1940 und bezeichnete die Eroberung dieser Nachbarländer (geplant als „Fall gelb“) und den Krieg gegen Frankreich (Fall rot) durch das Deutsche Reich bzw. die deutsche Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs im Mai und Juni 1940. Durch den Angriff auf diese neutralen Staaten sollte ähnlich wie beim Schlieffen-Plan der notwendige Raum zur Umsetzung des Sichelschnittplans gewonnen werden. Anders als im Ersten Weltkrieg wurden dabei auch die neutralen Niederlande angegriffen. Die Niederlande kapitulierten am 14. Mai und Belgien am 28. Mai 1940.