Der militärische Überfall auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg im Zweiten Weltkrieg begann als Westfeldzug am 10. Mai 1940 und bezeichnete die Eroberung dieser Nachbarländer (geplant als „Fall gelb“) und den Krieg gegen Frankreich (Fall rot) durch das Deutsche Reich bzw. die deutsche Wehrmacht während des Zweiten Weltkriegs im Mai und Juni 1940. Durch den Angriff auf diese neutralen Staaten sollte ähnlich wie beim Schlieffen-Plan der notwendige Raum zur Umsetzung des Sichelschnittplans gewonnen werden. Anders als im Ersten Weltkrieg wurden dabei auch die neutralen Niederlande angegriffen. Die Niederlande kapitulierten am 14. Mai und Belgien am 28. Mai 1940.