Fall Putten
Der Fall Putten, auch Razzia von Putten (nl: Razzia van Putten) war ein Kriegsverbrechen in den deutsch besetzten Niederlanden, das die deutsche Wehrmacht am 2. Oktober 1944 in der niederländischen Ortschaft Putten beging. Dabei wurden 661 Männer aus der Ortschaft in verschiedene Konzentrationslager deportiert, von denen 552 dort umkamen. Die restliche Bevölkerung musste das Dorf verlassen, das dann in Teilen von der Wehrmacht zerstört wurde.