Fastperiodische Funktion
Fastperiodische Funktionen werden im mathematischen Teilgebiet der harmonischen Analyse betrachtet. Es handelt sich dabei um auf Gruppen definierte Funktionen, die bis auf eine kleine Abweichung periodisch sind. Sie wurden 1924/1925 von Harald Bohr eingeführt und erwiesen sich als wichtiges Werkzeug zur Untersuchung der Darstellungstheorie von Gruppen, insbesondere ihrer endlichdimensionalen Darstellungen. Letzteres wurde mit einer leicht abgeänderten Definition von Hermann Weyl ausgeführt, eine weitere Variante geht auf John von Neumann zurück.
- ↑ H. Bohr: Zur Theorie der fastperiodischen Funktionen, Acta math. Band 45 (1924), Seiten 29–127, Band 46, Seiten 101–214