Festoxidbrennstoffzelle

Die Festoxidbrennstoffzelle basiert auf einem elektrochemischen Hochtemperaturprozess, mit dem aus Wasserstoff elektrische Energie gewonnen wird. Sie wird bei Temperaturen zwischen 650 °C und 1000 °C betrieben und hat deshalb einen besonders hohen Wirkungsgrad. Erdgas, Biogas, oder Methan (CH4) können in Kombination mit einer Dampfreformierung, bei der eine Mischung aus Wasserstoff (H2) und Kohlenstoffmonoxid (CO) erzeugt wird, ebenfalls zur Stromerzeugung genutzt werden. Die englische Abkürzung SOFC (für solid oxide fuel cell) ist auch in der deutschsprachigen Literatur üblich. Gelegentlich werden außerdem die Bezeichnungen Oxidkeramische Brennstoffzelle oder Hochtemperaturbrennstoffzelle verwendet.