Feuchtpräparat

Ein Feuchtpräparat (auch Nasspräparat genannt, bei Aufbewahrung in Alkohol (vorwiegend Ethanol) auch Spirituspräparat) ist die wohl bekannteste Form eines Präparats. Es stellt eine anatomische Struktur (z. B. ein Organ) in einer Aufbewahrungslösung in einem Präparateglas oder Präparatekasten dar. Die anatomische Struktur wird dabei äußerst lebensecht gezeigt. Eine spezielle Form der Feuchtpräparate sind Aufhellungspräparate. Insbesondere in Lehr- und Schausammlungen haben diese Präparate eine besondere Bedeutung. In jüngerer Zeit fanden internationale Diskussionen über den Erhalt und die Pflege derartiger Sammlungen statt.

  1. C. Kaiserling: Über Conservierung und Aufstellung pathologisch-anatomischer Präparate für Schau- und Lehrsammlungen. In: Verh. Dt. Path. Ges. 2 (1900), S. 203–217.
  2. C. Meier, K. Wechsler: Nass-Sammlungen: Gegenwärtiger Stand der Kenntnisse. In: Verband Deutscher Präparatoren e. V. (Hrsg.): Der Präparator 2011, ISSN 0032-6542, S. 88–95.