Feuerkorb

Ein Feuerkorb wurde seit der Antike hauptsächlich zur Beleuchtung und zur Erwärmung von Räumen aufgestellt. Heutzutage wird er in der Regel im Gartenbereich genutzt, wo er vor allem als Wärmequelle und Terrassenofen und teils auch zum Grillen verwendet wird. Der Feuerkorb stellt im Sinne des Brandschutzes eine offene Feuerstelle dar.

Er besteht aus einem hitzebeständigen Metall-Gefäß mit hohen und von großen Aussparungen durchbrochenen – geflecht- bzw. gitterartigen – Seitenwänden und einer untenliegenden, teils auch separaten Schale zum Auffangen der Asche. Feuerkörbe werden üblicherweise aus Stahl, Eisen oder Gusseisen hergestellt.

Verwandt mit dem Feuerkorb ist die Feuerschale, die außer als Wärmequelle oft auch zur Nahrungszubereitung durch Garen oder Grillen benutzt wird sowie früher auch zu weiteren Zwecken verwendet wurde.

  1. Ernst Guhl, Wilhelm Koner: Das leben der Griechen und Römer, nach antiken bildwerken dargestellt. Weidmann, Berlin 1864, 1. Hälfte: Griechen., S. 169 (loc.gov).
  2. Vgl. beispielsweise Anlegen und Betreiben offener Feuer (gemäß der §§ 2 und 10 der Gefahrenabwehrverordnung der Stadt Halle (Saale)). (PDF) In: m.halle.de. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 26. September 2020; abgerufen am 21. November 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. tl (CF): Gemütliche Wärme: Feuerkorb im Garten: Mobiles Lagerfeuer. In: t-online.de. 5. Juli 2016, abgerufen am 9. Oktober 2016.