Feuersalamander

Feuersalamander

Feuersalamander (Salamandra salamandra)

Systematik
Ordnung: Schwanzlurche (Caudata)
Überfamilie: Salamanderverwandte (Salamandroidea)
Familie: Echte Salamander (Salamandridae)
Unterfamilie: Salamandrinae
Gattung: Eigentliche Salamander (Salamandra)
Art: Feuersalamander
Wissenschaftlicher Name
Salamandra salamandra
(Linnaeus, 1758)
Unterarten
  • Salamandra salamandra alfredschmidti
  • Salamandra salamandra almanzoris
  • Salamandra salamandra bejarae
  • Salamandra salamandra bernardezi
  • Salamandra salamandra beschkovi
  • Salamandra salamandra crespoi
  • Salamandra salamandra fastuosa
  • Salamandra salamandra galliaca
  • Salamandra salamandra gigliolii
  • Salamandra sal. longirostrisSüdspan. F.
  • Salamandra salamandra morenica
  • Salamandra sal. salamandra – Gefleckter F.
  • Salamandra sal. terrestris – Gebänderter F.
  • Salamandra salamandra werneri

Der Feuersalamander (Salamandra salamandra) ist eine europäische Amphibienart aus der Familie der Echten Salamander. Die Spezies wurde erstmals 1758 von dem schwedischen Naturforscher Carl von Linné beschrieben. Je nach regionaler Mundart wird sie unter anderem auch als Feuermolch, Erdmolch, Erdsalamander, Regenmolch, Regenmännchen, Gelber Schneider, Bergnarr, Wegnarr, Regenmolli oder Tattermandl (bayerisch) bezeichnet. Diese volkstümlichen Namen unterscheiden allerdings nicht immer eindeutig zwischen Feuer- und Alpensalamander.

Die Schwanzlurche leben in größeren Laub- und Mischwaldgebieten mit naturnahen Bachläufen. Sie sind überwiegend nachtaktiv. Anders als bei vielen anderen mitteleuropäischen Lurchen werden keine Eier, sondern in der Regel weit entwickelte, kiementragende Larven ins Wasser abgesetzt (Larviparie). Die Hauptlaichzeit erstreckt sich witterungsbedingt von Anfang März bis in den Mai.

Wie andere Salamander sind sie seit den 1980er Jahren bedroht durch den Chytridpilz und seit 2015 auch durch die verwandte Salamanderpest (Bsal).

Der Feuersalamander war Lurch des Jahres 2016. Aufgrund seiner Vorliebe für unterirdische Verstecke wurde er für das Jahr 2023 zum Höhlentier des Jahres in Deutschland und der Schweiz ernannt.

  1. Alfred Edmund Brehm: Tierleben: Die Lurche und Kriechtiere. Bibliographisches Institut, 1912, S. 131.
  2. Robert Lücke: Von Regenmollis und Feuermolchen. In: Naturgucker-Magazin, abgerufen am 29. Dezember 2016.
  3. Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde dght.de (Memento vom 20. April 2021 im Internet Archive), abgerufen am 3. Oktober 2021.