Feuersteinminen bei Spiennes

Jungsteinzeitliche Feuersteinminen bei Spiennes
UNESCO-Welterbe

Vertragsstaat(en): Belgien Belgien
Typ: K
Kriterien: (i)(iii)(iv)
Fläche: 172 ha
Referenz-Nr.: 1006
UNESCO-Region: Europa und Nordamerika
Geschichte der Einschreibung
Einschreibung: 2000  (Sitzung 24)

Die Feuersteinminen bei Spiennes im belgischen Spiennes sind der größte bekannte neolithische Feuersteinbergwerkskomplex.

Sie umfassen eine Fläche von rund 100 Hektar mit ca. 20.000 Schächten. In Petit Spiennes erreicht die Schachtdichte 5.000 auf 16 ha Land. Genutzt wurden die Minen vom Neolithikum bis in die Eisenzeit. Ihre Einzigartigkeit wurde im Jahr 2000 von der UNESCO gewürdigt, in dem sie in das Welterbe der Menschheit aufgenommen wurden. Sie sind ein herausragendes Beispiel für die kulturelle und technische Entwicklung des Menschen und ein außergewöhnliches Zeugnis für seinen Einfallsreichtum.

  1. Paul Wheeler: Ideology and context within the european flint-mining tradition. In: Alan Saville (Hrsg.): Flint and stone in the neolithic period (= Neolithic Studies Group Seminar Papers. Band 11). Oxbow Books, Oxford u. a. 2011, ISBN 978-1-84217-420-3, S. 304–315, hier S. 306.
  2. Neolithic Flint Mines at Spiennes (Mons). whc.unesco.org, abgerufen am 8. Mai 2018 (englisch).