Fixe Idee

Eine fixe Idee (lateinisch idea fixa unveränderliche Idee) ist als „geflügeltes Wort“ Bestandteil der (gehobenen) Umgangssprache. Das Deutsche Wörterbuch definiert fixe Idee als „eine Vorstellung, die die Seele unaufhörlich und alle andere Vorstellungen beherrschend, einnimmt“.

  1. fixe Idee. In: Lexikonredaktion des Bibliographischen Instituts (Hrsg.): Meyers Großes Taschenlexikon. Band 7: Feh – Gars. Mannheim/Wien/Zürich 1981, ISBN 3-411-01927-1, S. 109: „fixe Idee (überwertige Idee), Vorstellung oder Meinung, die das Bewußtsein und Verhalten einer Person beherrscht; […]“
  2. Theo R. Payk: Psychopathologie: Vom Symptom zur Diagnose. 4., vollständig überarbeitete Auflage. Springer, Berlin 2015, ISBN 978-3-662-45531-9, S. 222 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche: „überwertige (fixe) Idee“).
  3. Rainer Tölle: Wahn. Seelische Krankheiten – Geschichtliche Vorkommnisse – Literarische Themen. Schattauer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-7945-2389-4, S. 132 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche): „Emotional überwertete Vorstellungen – Diese Störungen wurden früher überwertige oder auch fixe Ideen genannt (englisch: overcharged idea, supervalent idea). Die Termini sind überholt.“
  4. Der neue Büchmann – Geflügelte Worte. Der klassische Zitatenschatz. Neu bearbeitet und aktualisiert von Winfried Hofmann. 41., durchgesehene Auflage. Ullstein, Berlin 1998, ISBN 3-550-06829-8, S. 197.
  5. Idee, f. In: Jacob Grimm, Wilhelm Grimm (Hrsg.): Deutsches Wörterbuch. Band 10: H, I, J – (IV, 2. Abteilung). S. Hirzel, Leipzig 1877, Sp. 2039–2042 (woerterbuchnetz.de).