Flachgewebe
Flachgewebe ist die Bezeichnung für Gewebe, die keinen Flor haben, also zweidimensional sind. Sie können eine glatte bis sehr strukturierte Oberfläche aufweisen, die oft durch Effektgarne oder -zwirne oder durch Musterungen hervorgehoben wird.
Einfache Flachgewebe werden in den Grundbindungen (Leinwandbindung, Köperbindung, Atlasbindung) oder deren Ableitung gewebt. Will man besondere Musterungen erzielen, gibt man weitere Fadensysteme dazu. So bekommt man Flachgewebe mit mehreren Kett- und/oder Schussfadensystemen oder Doppelgewebe.
- ↑ Alois Kießling, Max Matthes: Textil-Fachwörterbuch. Verlag Schiele & Schön, Berlin 1993, ISBN 3-7949-0546-6, S. 130.
- ↑ Fabia Denninger (Hrsg.): Lexikon Technische Textilien. Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-86641-093-0, S. 126.
- ↑ Peter Böttcher (Hrsg.): Wissensspeicher für Technologen –Textiltechnik, 2., neubearbeitete Auflage, Fachbuchverlag Leipzig 1977, S. 350/351.